Die Memnonkolosse
Kommt man mit der Fähre über den Nil und fährt ins Tal der Könige, kommt man auch bei den Memnonkolossen vorbei.
Die beiden je rund achtzehn Meter hohen Statuen stellen Pharao Amenophis III., Vater von Pharao Echnaton, dar. Die beiden Statuen bewachten einst seinen Totentempel, von dem nicht mehr viel übrig geblieben ist.
Da man schon bald vergessen hatte, welchem Zweck die beiden Statuen dienten, wurden sie irgendwann mit dem äthiopischen Helden Memnon in Zusammenhang gebracht, und waren ab da die Memnonkolosse.
Durch ein Erdbeben wurden die beiden Statuen beschädigt, was dazu führte, dass zumindest eine von ihnen eigenartige Geräusche von sich gab. Dies führte verständlicherweise zu verschiedenen Spekulationen.
Später wurden die beiden Memnonkolosse repariert und sind jetzt ruhig.
Felsentempel von Ramses II. in Abu Simbel
Die Felsentempel von Ramses II. in Abu Simbel sind auf jeden Fall und jederzeit einen Besuch wert.
Wer sich für eine Kreuzfahrt auf dem Nassersee entschieden hat, wird sowieso beim Felsentempel von Ramses II. in Abu Simbel vorbeikommen.
Wer eine Nilkreuzfahrt in Ägypten gebucht hat, kann meist den Ausflug nach Abu Simbel als fakultativen Ausflug dazu buchen.
Der Ausflug ist zwar nicht ganz günstig … vorallem dann nicht, wenn man diesen per Flug bucht, ist aber sehr empfehlenswert.
Hier einige Daten zum Felsentempel von Abu Simbel:
- Abu Simbel liegt rund 280 Kilometer südlich von Assuan (was auch erklärt, warum der Ausflug per Bus etwas mühsam sein könnte)
- Gebaut wurden die beiden Tempel von Ramses II.
- Der kleinere Tempel hatte er seiner Lieblingsgemahlin Nefertari, sowie der Göttin Hathor geweiht
- Der grosse Tempel ist sowohl Amun-Re, Horus von Mehu, Ptah und dem vergöttlichten Ramses geweiht
Für Schlagzeilen sorgte der Felsentempel von Abu Simbel, als dieser wegen dem Bau des Assuan Staudamms versetzt werden musste. Von 1964 bis 1968 wurde der gesamte Tempel zerlegt und rund 64 Meter weiter oben wieder zusammengesetzt. Die Kosten für diesen Umzug der Tempel soll sich auf rund 80 Millionen Dollar belaufen haben, welche von verschiedenen Ländern bezahlt wurden.
Zweimal im Jahr scheint die Sonne für einen kurzen Augenblick bis ins Allerheiligste und beleuchtet die Statuen von Ptha, Amun-Re, Horus von Mehu und des vergöttlichten Ramses. Dies geschieht normalerweise am 21. Februar und am 21. Oktober. Wer dieses Sonnenwunder in Abu Simbel miterleben möchte, sollte vermutlich frühzeitig die Reise nach Ägypten buchen. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade der fakultative Ausflug nach Abu Simbel zu diesen Daten gut gebucht wird.
Tempel von Kalabscha
Meist wird der Tempel von Kalabscha wohl während einer Kreuzfahrt auf dem Nassersee besucht.
Möglich ist die Besichtigung des Tempel von Kalabscha aber auch während einem Aufenthalt in Assuan, während einer Städtereise nach Assuan mit beispielsweise einem Aufenthalt im wunderschönen Hotel Old Cataract.
Denn Neu Kalabscha soll sich nur gerade rund neun Kilometer südlich des Assuan-Staudamms an der westlichen Nassersee Seite befinden.
Oftmals soll der Besuch des Tempel von Kalabscha mit einem Ausflug zum Assuan-Staudamm verbunden werden.
Leider hab ich diesen Tempel bis heute noch nicht besichtigt. Einerseits weil ich noch nie in den Genuss einer Nassersee Kreuzfahrt gekommen bin … bis jetzt. Andererseits auch, weil die kurzen Aufenthalte in Assuan während den Nilkreuzfahrten immer mit vielen anderen Besichtigungen ausgefüllt waren.
Der Tempel von Kalabscha steht aber für die nächste Reise nach Ägypten unbedingt auf meinem Programm. Sei dies nun ab Assuan, oder ab dem Nassersee Kreuzfahrtschiff …
Einige kurze Informationen zum Tempel von Kalabscha:
- Geweiht wurde der Tempel dem Gott Mandulis, dem Sonnengott und Fruchtbarkeitsgott
- Der Tempel von Kalabscha soll als einer der schönsten, und auch grössten, Tempel Nubiens gelten
- Der Tempel von Kalabscha wurde nicht vollständig dekoriert
- Während der Jahre 1961 bis 1963 wurde der Tempel versetzt, weil der drohte im Nassersee zu versinken. Der alte Standort des Tempel von Kalabscha lag rund fünfzig Kilometer südlich von Assuan entfernt
Katharinenkloster
Am Fusse des Mosesberges, da wo sich Gott durch den brennenden Dornbusch Moses offenbart und ihm die zehn Gebote überliefert haben soll, da befindet sich das Katharinenkloster.
Wer seinen Urlaub beispielsweise am Roten Meer, in Sharm el Sheikh verbringt, wird vermutlich auch einen Ausflug zum Katherinenkloster begleiten. Das Katharinenkloster am Fusse des Berg Sinai soll jährlich von mehr als 50.000 Touristen besucht werden.
Schon im 4. Jahrhundert soll sich hier eine Kapelle befunden haben, unter dem oströmischen Kaiser Justinian I. wurde dann das Katharinenkloster gebaut, und mit einer 15 Meter hohen Festungsmauer zum Schutz der Mönche umgeben. Die Mönche sollen aber weiterhin als Einsiedler in der Umgebung des Klosters gelebt haben.
Das Katharinenkloster gilt als eines der ältesten Klöster der Christenheit. An diesem Ort treffen sich sowohl die jüdische, die christliche wie auch die islamische Kulturgeschichte. Auch der islamische Prophet Mohammed soll hier nicht nur einmal zu Gast gewesen sein.
Die Klosterbibliothek gilt als die älteste christliche Bibliothek, und soll vom Umfang her nur durch die Bibliothek des Vatikans übertroffen werden. Die Bibliothek des Katharinenklosters ist für Besucher nicht geöffnet.
Zum brennenden Dornbusch im Katharinenkloster sollte noch gesagt werden, dass es sich dabei um einen Diptam handelt. Dieser Busch sondert Öle ab, welche sich wirklich durch starke Hitze entzünden können.
Einziger Nachteil des Ausflug ab Sharm el Sheikh zum Katharinenkloster … normalerweise wird man in der Nacht schon im Hotel abgeholt und fährt mit Bussen zum Kloster, um von dort zu Fuss bergwärts zu marschieren. Der Sonnenaufgang soll hier ganz fantastisch sein … Wer allerdings nicht wirklich gut zu Fuss ist, sollte vielleicht doch davon absehen, denn der Aufstieg soll mindestens 2 ½ Stunden dauern … man kann sich aber angeblich auch auf dem Rücken eines Kamels tragen lassen …
Wer einen Ausflug zum Katharinenkloster plant, sollte auch daran denken, dass es in der Nacht ziemlich kalt werden kann. Also schon zu Hause an den dicken Pullover denken.
Die Öffnungszeiten sind morgens vom 9.30 bis 12.00 Uhr … Freitags, Sonntags und an Feiertagen soll das Katharinenkloster geschlossen bleiben. Vor einem Ausflug zum Katharinenkloster am Fusse des Berg Moses, oder auch Gebel Musa, unbedingt die Reiseleitung fragen, Öffnungszeiten können immer mal wieder ändern. Die Reiseleitung vor Ort müsste dazu eigentlich aktuelle Informationen haben …
Dr Ragab’s Pharaonic Village
Dr Ragab’s Pharaonic Village wird zwar von manchen auch als ein pharaonisches Disneyland in Ägpyten bezeichnet, ist aber in Wirklichkeit wohl eher ein grosses Freilichtmuseum. Hier findet der Besucher viele Statuen sowohl von ägyptischen Götter, wie auch von ägyptischen Pharaonen.
Auch das Leben im Alten Ägypten kann man sich während einem Besuch in Dr Ragab’s Pharaonic Village sehr gut vorstellen. Der Besucher bekommt auf unterhaltsame und doch informative Art viel interessantes aus dem Alten Ägypten übermittelt.
Während einem Aufenthalt in Kairo einen Tag in Dr Ragab’s Pharaonic Village zu verbringen, macht durchaus Sinn. Auch sehr interessant ist dieser Ausflug für Kinder.
Sowohl Souvenirshops wie auch Restaurants sind in der Anlage vorhanden. Hunger leiden muss hier wirklich niemand.
Finden kann man das Pharaonic Village in: 3 Al-Bahr Al-Azam Street, Jacobs Islands, Gizeh. Jeder Taxifahrer in Kairo wird wohl den Weg zum Pharaonic Village kennen, nicht vergessen den Preis für die Taxifahrt schon im voraus auszumachen.
Die Öffnungszeiten scheinen zu variieren, also besser vorher erkundigen.
Sehenswürdigkeiten in Luxor - das Mumifizierungsmuseum
Zu den Sehenswürdigkeiten in Luxor gehört für mich auf jeden Fall auch das Mumifizierungsmuseum.
Schon immer haben mich die Mumien, und der Vorgang des mumifizierens, irgendwie begeistert. So habe ich auch mehrere Bücher zum Theme Mumifizieren, auch als Mumifikation oder Einbalsamierung bekannt, gelesen.
Als ich dann das letzte Mal in Luxor Urlaub machte, war klar, dass ich auch das Mumifizierungsmuseum besuchen würde. Das Museum befindet sich direkt an der Uferpromenade in Luxor, kann also problemlos gefunden werden.
Das Museum ist nicht sehr gross, dennoch sehr interessant und besuchenswert. Ich werde jedenfalls bei meinem nächsten Besuch in Luxor bestimmt wieder hin gehen.
Sehenswürdigkeiten in Luxor - das Luxor Museum
Zu den Sehenswürdigkeiten in Luxor gehört auf jeden Fall auch das Luxor Museum
Eröffnet wurde das Museum schon im Jahre 1975. Es liegt am Nilufer und kann bequem erreicht werden, zu Fuss oder per Kutsche.
Das Museum ist nicht sehr gross, hat auch nicht sehr viele Ausstellungsstücke, so dass man nicht überladen wird mit Eindrücken, welche man dann doch nicht alle verarbeiten kann. Ein schönes und sehenswertes Museum.
Für den Besuch im Luxor Museum sollte man rund zwei Stunden einplanen.
Seit 2004 kann man im Luxor Museum auch die beiden Mumien von Ramses I. und Ahmose I. besichtigen.
Allerdings soll bis heute nicht wirklich und eindeutig bewiesen sein, dass es sich bei der Mumie von Ramses I., welche lange Zeit im Ausland war, auch wirklich um die Mumie von Ramses I. handelt.
Tutanchamun wurde aus seinem Grab geholt
Die Mumie des Pharao Tutanchamun wurde aus seinem Grab geholt. Sie wird zwar weiter im Tal der Könige bleiben, wird aber ab nun für Besucher zu besichtigen sein, hinter einer Wand aus Plexiglas.
Der Pharao Tutanchamun ist vor rund 3330 Jahren, im Alter zwischen 18 und 20 Jahren, verstorben.
Entdeckt wurde das Grab im Tal der Könige von Pharao Tutanchamun, im Jahre 1921 durch Howard Carter.
ägyptische Museum Kairo
Jedesmal wenn ich in Kairo war, führte mein Weg mich auch ins ägyptische Museum Kairo.
Das ägyptische Museum Kairo ist nicht sehr gross, wirkt vermutlich noch kleiner weil es mit Ausstellungsstücken fast schon ein bisschen überfüllt ist.
Die Ausstellungsstücke sind auf zwei Etagen verteilt. Ein Besuch reicht nicht aus, um sich alles genau anzuschauen. Es gibt einfach zu viel zu sehen.
Sehr eindrücklich ist auf jeden Fall die Ausstellung der Grabbeigaben von Tutanchamun. Die Schätze des Tutanchamun sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Ebenfalls sehr eindrücklich ist auch der Mumiensaal, für welchen man allerdings ein zusätzliches Eintrittsticket benötigt. Man sollte sich dies aber auf jeden Fall leisten, wenn man schon mal da ist.
Früher konnte man auch ein Ticket kaufen, damit man innerhalb des Museums fotografieren durfte (natürlich nur ohne Blitzlicht). Dies ist aber anscheinend nicht mehr möglich und fotografieren im ägyptischen Museum ist grundsätzlich verboten.
Das ägyptische Museum Kairo befindet sich am Midan at Tahrir.
Das ägyptische Museum Kairo verfügt auch über einen eigenen Buchshop. Ich habe da vor Jahren mal ein Buch gekauft mit Bildern der Ausstellungsstücke und informativen Erklärungen dazu, welches es sonst nirgends zu kaufen gab. Leider ist mir dieses im Laufe der Jahre abhanden gekommen, ich hoffe, dass ich es eines Tages werde ersetzen können.
unvollendete Obelisk
Wer seinen Urlaub in Assuan verbringt, oder während einer Nilkreuzfahrt oder einer Ägypten-Rundreise in Assuan vorbeikommt, wird vermutlich auch einen Ausflug zum unvollendeten Obelisiken machen.
Der unvollendete Obelisk liegt da, als hätte gerade eben noch jemand daran gearbeitet.
Dass der Obelisk nie fertiggestellt wurde liegt vermutlich daran, dass er Risse aufweist. So hat man den über 40 Meter langen Obelisken einfach liegen lassen.
Zu unserer Freude, denn so können wir ihn noch heute besichtigen.
Wäre der unvollendete Obelisk fertiggestellt worden, wäre dieser der höchte Obelisk überhau




















