Felsentempel von Ramses II. in Abu Simbel
Die Felsentempel von Ramses II. in Abu Simbel sind auf jeden Fall und jederzeit einen Besuch wert.
Wer sich für eine Kreuzfahrt auf dem Nassersee entschieden hat, wird sowieso beim Felsentempel von Ramses II. in Abu Simbel vorbeikommen.
Wer eine Nilkreuzfahrt in Ägypten gebucht hat, kann meist den Ausflug nach Abu Simbel als fakultativen Ausflug dazu buchen.
Der Ausflug ist zwar nicht ganz günstig … vorallem dann nicht, wenn man diesen per Flug bucht, ist aber sehr empfehlenswert.
Hier einige Daten zum Felsentempel von Abu Simbel:
- Abu Simbel liegt rund 280 Kilometer südlich von Assuan (was auch erklärt, warum der Ausflug per Bus etwas mühsam sein könnte)
- Gebaut wurden die beiden Tempel von Ramses II.
- Der kleinere Tempel hatte er seiner Lieblingsgemahlin Nefertari, sowie der Göttin Hathor geweiht
- Der grosse Tempel ist sowohl Amun-Re, Horus von Mehu, Ptah und dem vergöttlichten Ramses geweiht
Für Schlagzeilen sorgte der Felsentempel von Abu Simbel, als dieser wegen dem Bau des Assuan Staudamms versetzt werden musste. Von 1964 bis 1968 wurde der gesamte Tempel zerlegt und rund 64 Meter weiter oben wieder zusammengesetzt. Die Kosten für diesen Umzug der Tempel soll sich auf rund 80 Millionen Dollar belaufen haben, welche von verschiedenen Ländern bezahlt wurden.
Zweimal im Jahr scheint die Sonne für einen kurzen Augenblick bis ins Allerheiligste und beleuchtet die Statuen von Ptha, Amun-Re, Horus von Mehu und des vergöttlichten Ramses. Dies geschieht normalerweise am 21. Februar und am 21. Oktober. Wer dieses Sonnenwunder in Abu Simbel miterleben möchte, sollte vermutlich frühzeitig die Reise nach Ägypten buchen. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade der fakultative Ausflug nach Abu Simbel zu diesen Daten gut gebucht wird.
Verkehrsunfall in Ägypten
Gerade habe ich von dem schrecklichen Verkehrsunfall in Ägypten gelesen.
Auf der Autobahn zwischen Kairo und Alexandria sind zwei LKWs zusammengestossen. Viele Personen haben dabei ihr Leben verloren, viele Personen haben sich verletzt.
Auf Ägyptens Strassen ereignen sich jedes Jahr viele Verkehrsunfälle.
Dies angeblich weil die Strassen schlecht sind, und weil sich viele nicht an die Verkehrsvorschriften halten würden.
Mich hat auch immer sehr erstaunt, dass Autofahrer in Ägypten nachts erst dann Licht einschalten, wenn Gegenverkehr naht …
… und dann schienen mir auch sehr viele Autos in einem wirklich schlechten Zustand zu sein …
Tutanchamun Ausstellung in Zürich
Über die Tutanchamun Ausstellung in Zürich habe ich schon neulich berichtet.
Die Ausstellung mit dem vielversprechenden Titel: Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze, welche vom 8. März bis zum 29. Juni 2008 in Zürich besucht werden kann, soll schon jetzt auf grosses Interesse gestossen sein.
Gerade habe ich auf der Internetseite der Ausstellung selber, auf www.tut-ausstellung.com nachgelesen, und festgestellt, dass auch die Einträge im Gästebuch fast durchgehend sehr positiv sind.
Die Tutanchamun Ausstellung in Zürich scheint also genauso interessant und toll zu sein, wie sie schon im voraus angekündigt wurde.
Auch Gäste, welche das Original Grab des berühmten Pharao Tutanchamun schon in Ägypten, im Tal der Könige bei Luxor besucht hatten, waren von der Ausstellung begeistert.
Pharao Radjedef
Pharao Radjedef, oder auch Djedefre, war der Sohn und Nachfolger von Pharao Cheops.
Er muss ausserdem auch ein Bruder, oder Halbbruder seines Nachfolgers Pharao Chephren gewesen sein.
Als Nachfolger von Cheops, liess er während seiner Regierungszeit, welche nur rund sieben Jahre gedauert haben soll, die grosse Pyramide von Gizeh, die Cheops-Pyramide, fertigstellen. Auch hat er für seinen Vater die Boote für sein Leben im Jenseits bauen lassen, welche dann ihren Platz in eigens dafür hergerichteten Bootsgruben neben der Cheops Pyramide, fanden.
Auch gehen heutzutage einige Ägyptologen davon aus, dass nicht wie vielfach angenommen Chephren der Erbauer der grossen Sphinx von Gizeh war, sondern dass schon sein Vorgänger Pharao Radjedef diese hat bauen lassen.
Für sich selber hat Pharao Radjedef eine Pyramide in Abu Roach, ungefähr acht Kilometer von Gizeh entfernt, bauen lassen. Es könnte durchaus möglich sein, dass seine Pyramide nie fertiggestellt worden ist. Ob sich unter den Resten der Pyramide seine Grabkammer befindet, scheint noch nicht bekannt zu sein.
Zürich - Tutanchamun Ausstellung
Zwischen dem 8. März und 29. Juni 2008 kann in Zürich die Tutanchamun Ausstellung besucht werden.
Die Ausstellung: Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze zeigt originalgetreue Nachbildungen aus dem Grab des Pharao Tutanchamun.
Nachgebaut wurden die Schätze aus dem berühmten Pharaonengrab sowohl in Kunststoff, in Holz wie auch in Gold.
Besucht werden kann die Ausstellung täglich zwischen 10 und 19 Uhr, freitags sogar bis 21 Uhr. Die Eintrittspreise für die Tutanchamun Ausstellung in Zürich variieren je nach Tag und Zeit des Besuchs.
Es soll übrigens empfohlen werden, die Tickets im Vorverkauf zu bestellen, da mit längeren Wartezeiten an der Kasse beim Museum gerechnet wird.
Viele weitere Informationen zur Tutanchamun Ausstellung in Zürich kann man finden unter: www.tut-ausstellung.com.
Bestimmt eine interessante Ausstellung, wenn es sich dabei auch um Nachbildungen und nicht um die Originale aus dem Grab des Pharao Tutanchamun handelt.
Tempel von Kalabscha
Meist wird der Tempel von Kalabscha wohl während einer Kreuzfahrt auf dem Nassersee besucht.
Möglich ist die Besichtigung des Tempel von Kalabscha aber auch während einem Aufenthalt in Assuan, während einer Städtereise nach Assuan mit beispielsweise einem Aufenthalt im wunderschönen Hotel Old Cataract.
Denn Neu Kalabscha soll sich nur gerade rund neun Kilometer südlich des Assuan-Staudamms an der westlichen Nassersee Seite befinden.
Oftmals soll der Besuch des Tempel von Kalabscha mit einem Ausflug zum Assuan-Staudamm verbunden werden.
Leider hab ich diesen Tempel bis heute noch nicht besichtigt. Einerseits weil ich noch nie in den Genuss einer Nassersee Kreuzfahrt gekommen bin … bis jetzt. Andererseits auch, weil die kurzen Aufenthalte in Assuan während den Nilkreuzfahrten immer mit vielen anderen Besichtigungen ausgefüllt waren.
Der Tempel von Kalabscha steht aber für die nächste Reise nach Ägypten unbedingt auf meinem Programm. Sei dies nun ab Assuan, oder ab dem Nassersee Kreuzfahrtschiff …
Einige kurze Informationen zum Tempel von Kalabscha:
- Geweiht wurde der Tempel dem Gott Mandulis, dem Sonnengott und Fruchtbarkeitsgott
- Der Tempel von Kalabscha soll als einer der schönsten, und auch grössten, Tempel Nubiens gelten
- Der Tempel von Kalabscha wurde nicht vollständig dekoriert
- Während der Jahre 1961 bis 1963 wurde der Tempel versetzt, weil der drohte im Nassersee zu versinken. Der alte Standort des Tempel von Kalabscha lag rund fünfzig Kilometer südlich von Assuan entfernt
Alexandria - Hafenstadt in Ägypten
Alexandria ist die zweitgrösste Stadt in Ägypten, ausserdem auch die zweitgrösste Stadt im nordafrikanischen Raum. In der Stadt Alexandria selber sollen fast 4 Millionen Einwohner leben.
Die Hafenstadt Alexandria liegt am Mittelmeer, am nördlichen Rande des Nildeltas.
Man geht heute davon aus, dass die Gegend um das heutige Alexandria schon ab ungefähr 2700 v.Chr. besiedelt war. Die Stadt Alexandria wurde dann im Jahre 331 v.Chr. von Alexander dem Grossen, dem berühmten makedonischen König, gegründet. Er selber soll die Stadt aber nie gesehen haben. Alexander der Grosse, soll aber in Alexandria begraben worden sein, wo sein Grab genau liegt, scheint man aber nicht mehr zu wissen.
Bekannt ist Alexandria auch, weil hier der berühmte Leuchtturm von Alexandria, welcher zu den alten Weltwundern gehörte, erbaut wurde. Der Leuchtturm von Alexandria, auch als Pharos von Alexandria bekannt, soll zwischen 110 oder 160 Meter hoch gewesen sein. Dieser “Pharos” gab übrigens dem Leuchtturm seinen Namen, so wird der Leuchtturm heute im französichen phare, im spanischen oder italienischen faro oder im portugiesischen farol genannt.
Wie und wann der Leuchtturm von Alexandria zerstört wurde, scheint auch nicht eindeutig klar zu sein. Vielleicht war ein Seebeben am 21. Juli 365 n.Chr. schuld an der Zerstörung des Leuchtturms, es könnte aber durchaus auch später gewesen sein.
Ebenfalls bekannt war die Bibliothek von Alexandria, welche als die grösste Bibliothek der alten Zeit galt. Sie soll während ihrer Blütezeit rund 700.000 Schriften beherbert haben. Wann und wie sie zerstört wurde, scheint auch hier nicht ganz sicher zu sein. Sicher ist aber, dass die Bibliothek von Alexandria im Jahre 2002 wieder eröffnet wurde.
Da in Alexandria, durch die Lage am Mittelmeer, ein eher mediterranes Klima herrscht, und es hier auch im Sommer nicht allzu heiss wird … im Gegensatz zu Kairo, sollen viele wohlhabende Einwohner Kairos der heissen Sommerhitze dadurch entfliehen, dass sie während der Sommerzeit in Alexandria leben. Viele reiche Ägypter sollen auch heute noch eine Sommerresidenz in Alexandria besitzen … in Alexandria, der Hafenstadt in Ägypten …
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