Fluch des Pharao
Ob es den Fluch des Pharao wirklich gibt, oder ob es sich dabei nur um eine sicherlich verkaufsfördernde Schlagzeile der Medien handelte?
Allein schon die Meldung, dass Howard Carter bei der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun eine Tafel gefunden haben soll, mit der Aufschrift
- Der Tod soll den mit den Schwingen erschlagen, der die Ruhe des Pharao stört
ist angeblich nie wirklich bestätigt worden. Denn die Entdeckung und Öffnung vom Grab Tutanchamuns ist genauestens schriftlich und fotografisch festgehalten worden, ein Bild mit der Tontafel soll aber nirgends zu finden sein.
Einige wirklich mysteriöse Todesfälle soll es aber im Zusammenhang mit der Graböffnung von Tutanchamuns letzter Ruhestätte schon gegeben haben:
- So soll beispielsweise Howard Carters Kanarienvogel exakt in dem Moment von einer Kobra getötet worden sein, als Howard Carter im Tal der Könige das Grab öffnete.
- Auch Lord Carnarvon, welcher die Entdeckung des Grabes durch seine finanzielle Unterstützung überhaupt ermöglichte, soll auf mysteriöse Weise gestorben sein. So soll er beim Verlassen des Grabes Tutanchamuns von einer Mücke gestochen worden sein. Während dem rasieren hat sich Lord Carnarvon an genau diesem Mückenstich verletzt, woraufhin er eine Blutvergiftung bekommen haben soll. Nicht genug des Übels hat sich Lord Carnarvon (welcher vorher schon lungenkrank war) auch noch eine Lungenentzündung zugezogen. Dies führte zu seinem Tode. Zum Zeitpunkt seines Todes, soll es übrigens in ganz Kairo einen Stromausfall gegeben haben, und sein Hund im weit entfernten England sei zur exakt gleichen Zeit auch gestorben.
Es gibt noch einige weitere Beispiele wo der Fluch des Pharao am Tod schuld sein soll.
Allerdings haben spätere Studien ergeben, dass die meisten Menschen, welche bei der Öffnung des Grabes dabei waren, oder später mit dem Grab oder der Mumie von Tutanchamun in Berührung kamen, auf ganz natürliche Weise gestorben sind. Viele von ihnen sogar in einem überdurchschnittlich hohen Alter.
Heutzutage gibt es auch eine einleuchtende Erklärung, warum einige Besucher des Grabes krank wurden. Der Grund ist ein Pilz, ein Schimmelpilz mit dem Namen Aspergillus Flavus. Dieser kann bei bereits lungenkranken Personen zu schlimmsten Erkrankungen, wenn nicht gar zum Tode führen. Ausserdem hatten auch weitere, heute nicht mehr bekannte Pilze, Bakterien und Viren in der Grabkammer überleben können.
Es scheint klar zu sein, dass wir heutzutage keine Abwehr mehr gegen diese uns unbekannten Viren und Bakterien haben.
So kann es durchaus zu Komplikationen kommen, wenn bereits geschwächte Menschen, sei das nun wegen einer Lungenkrankheit oder einer Immunschwäche, damit in Berührung kommen.
Der Fluch des Pharao wäre damit also eigentlich wissenschaftlich wiederlegt worden, oder zumindest wurde ein Versuch unternommen, diesen zu erklären.
Wenn auch wirklich einiges, rund um die Geschichten vom Fluch des Pharao, uns doch ziemlich merkwürdig erscheinen mag.
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